Deutsche Hochschule für Politik, 1923-32

HA. VI. Nachl. C.H. Becker. Rep 92 Becker D. Nr. 190

228. Herrn Staatssekretär Prof. Dr. Becker. Berlin, 22.8.1923

Betr. Ausbildungskurse Wintersemester 1923/24 für die Attachés des Auswärtigen Amtes

Das Auswärtige Amt hat uns, wie Sie wissen, den Auftrag erteilt, die technische Durchführung der Ausbildungskurse für die Attachés zu übernehmen. Dieser Tage sind mir nun die Wünsche des AA, die Namen, Themen und Terminvorschläge der in Aussicht genommenen Herren Dozenten zugegangen. Ich habe daraufhin aus den verschiedenen Wünschen und Bedingungen einen Studienplan zusammengestellt, wonach für Ihre Vorlesung über den Kreis der Orientalischen Fragen (Der Islam und die Politik der Großmächte) Montag der 5. und Donnerstag, der 8. November und Montag, der 12. und Donnerstag der 15. November, nachmittags von 5-7 Uhr angesetzt ist.

Ich wäre ihnen dankbar, wenn Sie sich mit diesen Terminen einverstanden erklären könnten, damit das etwas mühe- und kunstvolle Gebäude der Anordnung im Ganzen belassen werden kann; das Semester ist verhältnismäßig knapp bemessen, das Programm umfassend und bei der vielfältigen Inanspruchnahme einiger Herren Dozenten in seiner Beweglichkeit beschränkt.

Ihr sehr ergebener Theodor Heuß.

 

229. Deutsche Hochschule für Politik an C.H.B. Berlin, 9.10.1923

Als Ergänzung unseres Ihnen neulich übersandten Studienplans für das Wintersemester 1923/24 überreichen wir Ihnen in der Beilage den Fortbildungskursus für die Anwärter1 des auswärtigen Dienstes. Die Tatsache, daß von jetzt an die diplomatischen Beamten einen besonderen Kursus mit abschließender Prüfung an der Deutschen Hochschule für Politik zu absolvieren haben, glauben wir als einen besonderen Erfolg schätzen zu dürfen.

Eine Ehrenkarte für das Wintersemester legen wir gleichfalls bei.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Direktion der Deutschen Hochschule für Politik

gez. Jäckh

 

Adresse zum 50. Geburtstage C.H. Beckers

230. DHfP an C.H.B Berlin, 12.4.1926

Sehr geehrter Herr Minister,

an dem Tage, der Ihnen eine Fülle von Glückwünschen und Grüßen aus dem weiten Bereich Ihres Wirkens bringt, möchte sich die Deutsche Hochschule für Politik, die auch in diesen Kreis gehört, zwar nicht wichtig, aber doch bemerkbar machen. Eigentlich muß man sich selbst beglückwünschen; denn daß ihr ein so tatkräftiger Freund und Förderer geworden und erhalten geblieben ist, muß eine Anstalt, die sich noch unter Mühen zu entwickeln hat, selbstsüchtig als ein großes Glück betrachten.

Aber die Deutsche Hochschule für Politik begrüßt Sie als den Mann, der in seiner schöpferischen Arbeit ein Vorbild dafür gegeben hat, wie Politik getrieben werden kann. Sie haben mit wachsendem Erfolge das weite Feld Ihrer Verwaltung entpolitisiert im Sinne der Befreiung von sachfremden Rücksichten und taktischen Preisgaben, aber zugleich politisiert im Sinne der Anpassung an die staatlichen Bedürfnisse und die sozialen Kräfte der Gegenwart2.

So versuchen auch wir in unserer Hochschule das Feld der Politik zu bestellen: das hochschießende Unkraut falschverstandener Routine und ergebnislosen Ausgleichs zu jäten, dafür aber die rechte Kenntnis der Wirklichkeit als Voraussetzung jedes politischen Gestaltungs-willens aus dem fruchtbaren Boden der Gemeinschaft aufzuziehen. In dieser Arbeit, die wissenschaftlichen Ernst und praktische Freudigkeit verlangt, fühlen wir uns mit Ihnen verbunden, und wir danken Ihnen heute wiederum dafür, daß auch Sie dieser Verbundenheit durch Mitarbeit und Hilfe als Gelehrter wie als Politiker immer Ausdruck gegeben haben.

Wir haben keine Auszeichnungen zu vergeben, die sich mit allen den auf Ihnen liegenden akademischen Ehren messen könnten. Aber die dankbare Erinnerung an alles, was Ihnen die Deutsche Hochschule für Politik seit ihrer Gründung verdankt, gibt unseren Glückwünschen die besondere Wärme.

Für den Vorstand: Dreur, Staatsminister, Dr. W. Simons; Reichsgerichtspräsident i.R

 

231. C.H.B. an Dr. Wolfers, DHfP, Berlin. Berlin, 14.6.1930

(Maschinenkopie)

Sehr geehrter Herr Dr.Wolfers,

in Ihrem Brief vom 6.d.M. fragen Sie mich nach Privatdozent Dr. Ulrich Noack in Frankfurt/M… Ulrich Noack ist der Sohn des hiesigen Ordinarius für Archäologie. Seine Mutter ist die Schwester Otto Erich Hartlebens. Er ist ein zwar zarter aber ungeheuer geistiger und lebendiger Mensch, der überall, wo er hinkommt, sofort als ungewöhnlich auffällt. Auch in Frankfurt ist er jetzt sofort in den engeren Kreis der Rietzler, Tillich, Wertheimer usw. aufgenommen worden.

Er hat seine Jugend in der Schweiz verlebt und zwar aus gesundheitlichen gründen in Zuoz, hat dann längere Zeit in England gelebt, dessen Sprache er nahezu wie die deutsche beherrscht. Er ist mit einer Norwegerin verheiratet, hat also auch zu Skandinavien durch längeren Aufenthalt mannigfache Beziehungen. Er ist ein Mann internationalen Charakters, den man jederzeit beruhigt herausstellen kann, da er mit tadellosem gesellschaftlichen Benehmen eine positive und charaktervolle Haltung verbindet. Das Schwert des Geistes sitzt ihm locker in der Scheide, und er ist ein eleganter Fechter, immer vornehm, aber ein Mensch des inneren geistigen und ethischen Müssens. Er hat in England, wie ich weiß, so gut gefallen, daß man ihm die deutsche Herkunft nicht recht glauben wollte. Auch sein äußerer Typ ist angelsächsisch. Er treibt als Fachmann modernste Geschichte und hat mit einem aufsehenerregenden, sehr umfangreichen Buch über Bismarck begonnen: Bismarcks Friedenspolitik und das Problem des deutschen Machtverfalls, Quelle& Meyer 1928, 500 Seiten. Er hat darin zum ersten Mal gewagt, Bismarck aus seiner Zeit heraus zu kritisieren. Wenn Sie sich das Schlußkapitel ansehen, bekommen Sie vielleicht den besten Eindruck von seinem Wesen. Es drängt ihn zur politischen Verwertung historischer Erkenntnisse. Er ist überhaupt politisch sehr stark interessiert, steht den Demokraten nahe, wenn er ihnen nicht angehört. Er ist Europäer, wenn nicht Cosmopolit und hat mir erst dieser Tage in einem Brief geschrieben, daß ich ihm eigentlich zu nationalistisch wäre. Als Habilitationsschrift hat er ein Buch über Lord Acton geschrieben, die aber noch nicht gedruckt ist, und als Kolleg hat er für das nächste Semester in Frankfurt englische Innenpolitik im 19. Jahrhundert angekündigt. Er ist ein ausgezeichneter Redner und eine gewinnende Persönlichkeit, dabei ohne um sein persönliches Charisma zu wissen.

Zusammenfassend kann ich sagen, daß er in Beziehung auf wissenschaftliche Vorbildung, internationale Beziehungen, politische und ethische Gesinnung und propagandistische Wirkung für einen historischen Lehrstuhl an der Hf P wie geschaffen erscheint. Er hat nicht die Absicht, im Laufe des nächsten Jahres nach Berlin zu kommen. Man müßte ihn also wohl besonders herzitieren. Ich glaube, Sie würden sehr schnell mit ihm zu einer Verständigung gelangen. Eben fällt mir noch ein Einzelzug ein, der vielleicht für Sie von Wichtigkeit ist. Mr. Mowrer hatte den Plan, mit amerikanischem Geld, einen deutschen, einen französischen und einen englischen Historiker zu einem gemeinsamen Buch über den Weltkrieg zusammen-zuführen. Der Plan scheiterte im letzten Augenblick am Mangel an Mitteln. Der deutsche Kandidat war Ulrich Noack.

Mit verbindlichem Gruß Ihr sehr ergebener (C.H.B.)

 

232. C.H.B., Kultusminister a.D. an Dr. Wolfers, DHfP. Berlin, 14.6.1930

(Maschinenkopie)

Sehr geehrter Herr Wolfers,

ich bin grundsätzlich bereit, den von Ihnen gewünschten kleinen Vortrag am Dienstag den 7. August für die amerikanischen Professoren und Geistlichen zu halten. Ich nehme an, er wird in englischer Sprache gewünscht. Da ich in diesen Wochen doch mit der Vorbereitung meiner amerikanischen Vorträge beschäftigt sein werde, glaube ich, diese Aufgabe übernehmen zu können, während ich ja sonst alle Vortragstätigkeit zurzeit grundsätzlich ablehne.

Mit verbindlichen Grüßen Ihr sehr ergebener (C.H.B.)

 

233. Dr. Wolfers, DHfP, an C.H.B. Berlin, 16.6.1930

(Maschinenmanuskript)

Sehr geehrter Herr Minister,

ich danke Ihnen für ihr Schreiben vom 14.d.M. und freue mich sehr, daß Sie bereit sind, den Vortrag für die Sherwood Eddy-Party zu übernehmen. Der Eindruck wird viel stärker sein, wenn Sie, wie Sie es vorschlagen, in englischer Sprache sprechen. Der Tee ist in Aussicht genommen auf Donnerstag (nicht Dienstag), den 7. August.

Mit vorzüglicher Hochachtung Ihr sehr ergebener (gez.)Wolfers.

 

234. C.H.B. an Dr.Wolfers DHfP. Berlin, 17.6.1930

(Maschinenkopie)

Sehr geehrter Herr Dr. Wolfers,

auf Ihren Brief vom 4.d.M. in Sachen Attaché-Kursus für das kommende Wintersemester bin ich gern bereit,, über Probleme der Orientpolitik zu sprechen. Meine nunmehr schon langjährige Erfahrung hat mich allerdings gelehrt, daß 6 Doppelstunden eine sehr beschränkte Zeit sind. Wenn es sich also einrichten läßt, würde ich bitten, 8 Doppelstunden in Aussicht zu nehmen. Was die Stunde betrifft, so wäre ich mit Donnerstag von 9-11 (Uhr) einverstanden. Noch lieber wäre mir die zweite Hälfte des Vormittags, von 11-13 Uhr3. Im übrigen kann ich im kommenden Wintersemester die Vorlesung erst nach Weihnachten halten, da ich bis in den Dezember hinein voraussichtlich in Amerika abwesend sein werde.

Mit verbindlichem Gruß Ihr sehr ergebener (C.H.B.)

 

235. C.H.B. an Dr. Johann Strunz DHfP. Berlin, 8.12.1930

(Maschinenkopie)

Hochverehrter Herr Dr. Strunz,

ich habe mir Ihren Plan noch einmal gründlich durch den Kopf gehen lassen und bei meiner Hochschätzung Ihrer Bestrebungen und Ihrer Person fällt es mir wirklich herzlich schwer, Ihnen eine Absage erteilen zu müssen. Aber ich habe noch einmal meinen Arbeitsplan für die nächsten Wochen und Monate überdacht, und da ist es mir unmöglich, daß ich eine so zeit-raubende und schwierige Arbeit übernehmen kann. Gewiß kann ich gerade das Problem „Politik und Pädagogik in (den führenden Kulturstaaten4) der Nachkriegszeit“ besser überschauen als jemand anders. Aber ich weiß vielleicht zuviel und bin den Dingen zu nahe gestanden, um den nötigen historischen Abstand für eine Darstellung finden zu können. Wenn ich die Dinge schreiben wollte, wie sie gewesen sind, würde ich mich Unannehmlichkeiten aussetzen, und sie zu verschleiern ist erstens eines Gelehrten unwürdig und zweitens mit einer so großen Anstrengung verbunden, daß ich einfach die Zeit nicht aufbringen kann. Ich motiviere Ihnen meine Absage so ausführlich, weil ich Ihnen damit ein Zeichen meiner Hochschätzung geben möchte. Einem Verleger würde ich einfach ein kühles Nein entgegengesetzt haben. Mit den besten Wünschen für Ihre Arbeit Ihr Ihnen aufrichtig ergebener (C.H.B.)

 

236. Ernst Jäckh (DHfP) an C.H.B. Berlin, 7.1.1931

(Maschinenmanuskript)

Verehrter lieber Herr Minister Becker,

erst jetzt finde ich Ihren Weihnachtsartikel im Berliner Tageblatt: er drückt mir die Feder in die Hand, um Ihnen mitzuteilen, daß das, was Sie im Anschluß an Ihre Eindrücke vom Institute of Pacific Relations dort ausführen und anregen, seit einiger Zeit hier unterwegs ist. Es ist das, was ich Ihrer Frau Gemahlin gegenüber immer meinte, wenn ich ihr sagte: wir brauchen Sie bald zurück aus Amerika. Es ist das, was ich in der „Friedensakademie“ (als Stresemann-Stiftung) vorbereitet habe und worüber ich sehr gerne mit Ihnen gelegentlich mündlich sprechen möchte, um Ihnen über die bisherige Entwicklung zu berichten. Vielleicht lassen Sie mich freundlicherweise wissen, wann und wo es Ihnen paßt.

Mit herzlichem Gruß Ihr ergebener E. Jäckh

 

237. Dr. Wolfers, DHfP, an C.H.B. Berlin, 23.7.1931

(Maschinenmanuskript)

Sehr geehrter Herr Minister,

im Anschluß an unsere Besprechung erlaube ich mir, Ihnen die Protokolle der beiden letzten Kuratoriumssitzungen zuzusenden zu Ihrer persönlichen Orientierung. (…)

Die Konferenz des Institute of Pacific Relations findet in der Zeit vom 21. Oktober in Hangchow statt. Ich würde es dankbar begrüßen, wenn Sie auf dieser Konferenz die Deutsche Hochschule für Politik vertreten wollten. Herr Professor Dr. Jäckh würde Sie in diesem Fall bitten, gleichzeitig auch in Ihrer Eigenschaft als Mitglied des Präsidiums der Stresemann-Stiftung dort teilzunehmen. Es wäre im Hinblick auf die Institutspläne hier sicher von größtem Interesse, die Arbeitsmethoden jener Konferenz aus der Nähe kennenzulernen.

Wenn Sie grundsätzlich damit einverstanden wären und Aussicht besteht, daß Sie nach Hangchow fahren können, würde ich gern Mr. Eduard Carter, den secretary-treasurer der Vereinigten Staaten in jenem Institut, von Ihrer Teilnahme in Kenntnis setzen. Ich würde Sie bitten, mir im Falle Ihrer Zustimmung mitzuteilen, unter welcher Adresse Sie in China zu erreichen sein werden.

Mit besten Empfehlungen und vorzüglicher Hochachtung Ihr sehr ergebener Wolfers.

 

238. C.H.B. an Dr. Wolfers. Berlin, 25.7.1931

(Maschinenkopie)

Hochverehrter Herr Kollege Wolfers,

Anbei sende ich Ihnen die mir freundlichst zur Einsicht übersandten Protokolle der letzten Kuratoriumssitzung zurück. Es war mir doch wichtig, über den Stand der Dinge informiert zu werden. Gewiß ist es schön, wenn Staat und Gesellschaft große Mittel für solche privaten Institutionen zur Verfügung stellen. Aber man sieht an den jetzigen Erlebnissen wieder einmal mit erschreckender Deutlichkeit, auf wie unsicherem Boden alle solche Institutionen ohne eigene Einnahmen gestellt sind. Bei Vereinen ist es immer noch etwas besser, weil sich die Beiträge verteilen, und selbst ein erheblicher Ausfall doch niemals so katastrophale Folgen haben kann wie der Zusammenbruch großer Geldgeber.

Natürlich würde ich sehr gern die Tagung des Institute of Pacific Relations in Hangshow mitmachen. Ich würde nur nicht empfehlen, mich offiziell zu delegieren, da ich keinerlei Verpflichtungen übernehmen kann, Ende Oktober gerade in Hangshow zu sein. Unsere chine-sischen Reisepläne werden erst nach unserer Ankunft in Nanking fixiert werden, und wir haben uns verpflichtet, keinerlei andere Bindungen vorher anzunehmen. Sie können sich denken, daß alle großen Universitäten uns natürlich auch gern als Redner begrüßen möchten, und was es sonst noch an anderen Verpflichtungen gibt. Wenn ich in Nanking bei meiner Ankunft Ende September eine Einladung zur Teilnahme an dieser Sitzung vorfinde, werde ich es natürlich zu ermöglichen versuchen. Aber selbstverständlich kann der generelle Plan unserer Studienreise nicht davon abhängig gemacht werden.

Mit verbindlichen Grüßen und nochmals bestem Dank Ihr Ihnen aufrichtig ergebener (C.H.B.)

 

239. DHfP an C.H.B Berlin, 2.12.1931

Da seine Exzellenz der Herr Spanische Botschafter in Washinton, Professor Salvador de Madariaga unvorhergesehenerweise wegen des Mandschurei-Konfliktes im Völkerbundsrat festgehalten worden ist, muß leider das von der DHfP auf Donnerstag, den 3. Dezember angesetzte Frühstück, ebenso wie der Vortrag „Spanien und die Ideen der europäischen Entwicklung“ in letzter Stunde auf unbestimmte Zeit verschoben werden. DHfP

 

240. C.H.B. an Dr. Wolfers DHfP. Berlin, 13.6.1932

(Maschinenkopie)

Hochverehrter Herr Kollege Wolfers!

Ihre freundliche Einladung, am 23. Juli einen englischen Vortrag über „The German Educati-onal System“ zu halten, muß ich zu meinem lebhaften Bedauern ablehnen, da ich aller Vor-aussicht nach, bereits am 20 Juli Berlin verlassen muß, um in Genf bei der Tagung der Com-mission de Coopération intellectuelle den abschließenden Bericht über meine Chinareise zu erstatten. Sonst hätte ich natürlich sehr gern getan und steh Ihnen für ähnliche Fälle auch gern zur Verfügung.

Mit verbindlichen Grüßen Ihr Ihnen aufrichtig ergebener (C.H.B.)


1 Im Rahmen dieses ersten Fortbildungskurses für Attachés sprachen hochkarätige Dozenten, so Prof. Hoetzsch über das europäische Staatensystem; Prof. Vogel über Geopolitik; Prof. Brinkmann über England und seine Kolonien; Prof. Oncken über die USA; Dr. Kühn, AA, über Frankreich und die Dritte Republik; Prof. Herre über Spanien; Prof. Becker über orientalische Fragen; usw. im SS sprachen u.a Prof. Meinecke, Erich Marcks, Smend.- Auch in den Jahren 1924-1930

2 Hervorhebung durch den Herausgeber.

3 Nach Rücksprache mit dem AA genehmigt ab 8.1.1931 von 11-1 Uhr. Brief vom 25.6.1930. Interessant in dem Zusammenhang. In dem Attaché-Kurs nahm ein gewisser Referendar (Herbert?) Blankenhorn teil. Der Name ist für die Nachkriegszeit von Bedeutung. Schreiben v.4.10.1930 an Becker.

4 Vervollständigt nach dem Brief der DHfP v.8.12.1930 an Becker, worin alle übrigen Mitarbeiter aufgelistet wurden.

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